Apr. 2018
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Apr. 2018

Hallo,
auch in Flugphase 1 werden die Kanälenicht 1:1 vom Sender durchgereicht, sondern vom Sender kommt nur 1 Kanal für Querruder. Die Einstellungen für die Querruderservos müssen also im WS erfolgen.
Wenn du das WS als reinen Empfänger nutzen willst musst du im Einrichtunsassistent " reinen Empfängerbetrieb " wählen.Dann werden alle Kanäle 1:1 vom Sender übernommen.

Viele Grüße Micha

Also habe mich jetzt mal vor den PC gesetzt und alles mit dem Launcher im Wingstabi (welches definitiv ein RX-7-DR ist) eingestellt - somit das, was ich gestern mühsam alleine mit dem Sender erreichen wollte %-)

@profimc - bitte um kurzes Feedback ob ich das hier so richtig gemacht habe:

  1. Servogestänge w.o. angepasst.
  2. Sender eingeschalten - somit Servo in Mittelstellung - Ruderausschlag mit Imbusschraube am Gestänge auf Neutralstellung justiert
  3. Servowege/-maximalausschläge nun im Launcher justiert gemäß der Anleitung (HR 5mm rauf, 4mm runter, Seitenruder jeweils 10mm, QR (nun 2 ! getrennt voneinander verstellbar !) 8mm rauf, 4mm runter
  4. Einstellungen ans Wingstabi übertragen.

Ich hoffe, dass das alles bis hierher mal richtig war.

Was mir beim (trocken)Test aufgefallen ist:

die Ausschläge sind auch im "Echtbetrieb" korrekt. ABER beim Umschalten in Kreiselphase 2 od. 3 und manuellem "Bewegen/Kippen" des Modelles tut sich jedoch nichts !!! Kein Bewegen irgendwelcher Ruder im Gegensatz zum Prüfschritt im Einrichtungsassistenten, wo man den Vogel auf die Seite kippt und die Querruder sofort ausschlagen ! Soll das so sein !? Der einzige Unterschied den ich zur Kreiselphase 1 (Stabifunktion = aus) gemerkt habe ist, dass in der 2. und 3. Kreiselphase die Ruderrückstellung "gedämpfter" und langsamer erfolgen. Ist das korrekt so !?

Nun sollte dann noch das Einfliegen und Trimmen folgen.

Ahhhhhh !
Das erklärt auch, wieso das jeweils andere QR immer gegengleich mit den Ausschlägen lief - dh. nach oben so weit ausschlug wie die andere Seite nach unten ! :slight_smile:

Scheine ich dann effektiv in der Anleitung überlesen zu haben - dass man de Wingstabi auch noch sagen muss dass es "nur" als reiner Empfänger fungieren soll und dies nicht nur bei "ausgeschalteter" Kreiselphase der Fall ist !

Hallo!

Ja, im Prinzip hätte ich es so auch gemacht. Möchte hier aber noch einmal darauf verweisen, dass bei diesen doch recht kleinen Ausschlägen (insbesondere auf dem Querruder) das Maximum an Stellweg mechanisch gelöst werden sollte. Wenn es ein recht flottes Modell ist, so sind die Höhenrüderausschläge sicher auch ok.

Zu den Kreiselphasen:

Es ist korrekt, wenn bei Betätigung z. B. der Querruder diese in der 2, oder 3. Phase nur langsam zurück laufen. In der 3. Phase läuft das Servo sogar nur ein Teilstück (ca. 50% des Weges) zurück. In der Phase 4 läuft das Servo garnicht zurück!!! Man hat dann das Gefühl, die Steuerknüppel hätten keine Rückholfeder mehr. Das ist alles soweit korrekt. Den Rest erledigt der WINGSTABI.
Man muss sich aber auch im Klaren darüber sein, was man mit den Phasen erziehlen will. Je härter der WINGSTABI eingestellt ist, desto besser hält er die Fluglage ohne Beeinflussung des Piloten. Aktiviert man z. B. im Messerflug die Phase 4, so bleibt der Flieger in der Messerflugphase ohne weiteres Zutun des Piloten.
Mir selbst sind die Einstellmöglichkeiten langsam klarer geworden. Im Flug tue ich mich mit den "oberen" Phasen aber auch noch schwer. Der WINGSTABI ist kein Autopilot und gerade die 3. und 4. Phase machen aus dem Anfänger nicht den Topp-Piloten.

MfG
profimc

Mit mechanisch meinst Du jetzt die Stellwegbegrenzung durch das Servo ? Weil anders - am Servo das Gestänge innen einhängen und am Ruder aussen würde hier ja auch noch nicht reichen ...

Na dann bin ich mal beruhigt dass das Teil zumindest funktioniert und seine Arbeit tut - nach all dem Herumgetue :wink:
Ist mir auch klar dass jedes "Helferlein" auch ein Nachteil sein kann, denn von Anfang an Arbeit abnehmen die man nicht kennt und dann nicht zu wissen wie es ohne funktioniert ist auch nicht Sinn und Zweck der Übung.

Was mich aber auch schon zur nächsten Aufgabe führt:
die Mischer :slight_smile:
Muss mich da mal verständnismäßig rantasten - zB. wie/wo mische ich zum Querruder Höhe dazu, etc. und wie setze ich das ganze dann ein.

Ist es eigentlich sinnvoll in der Startphase (mit einem Segler) "stabilisiert" mit Phase 2 zu starten oder macht es eher Sinn das mit Phase 1 zu machen und eine minimalen fixen Höhenruderausschlag nach oben einzustellen ?

Hallo!

In der Tat, irgendwann ist mit dem Einhängen des Gestänges ein Limit erreicht, dies gilt es i. d. R. auszuschöpfen. Danach hilft nur die Elektronik - i. d. R. die des Senders!

Das Beimischen von Höhe ist Standard, wenn die Klappenverstellung am Hauptflügel zu einer Lastigkeitsänderung führt. Beispiel "Butterfly" zum Bremsen: diese oft krasse Auslenkung der inneren Flaps für dazu, dass i. d. R. der Flieger die Nase hoch nimmt - also geht man her und gibt dem Höhenruder im Mischer Höhe+ mit dem Anteil Spoiler ein paar Prozent Tiefe (ca. 5 % als Anfang) bei. Dieser Anteil muss i. d. R. erflogen werden.
Spezialist mischen z. B. auch Höhe/Tiefe bei um den Messerflug zu stabilisieren, da - je nach Modell - sich in dieser Lage die Flieger gern "herausdrehen".

Beim WINGSTABI sind solche Beimischungen auch sinnvoll, da die Lastigkeitsänderung i. d. R. als gewollte Maßnahme erkannt wird und damit keine automatische Kompensation erfolgt.

Die Phase 2 ist in den meisten Fällen der sogenannte "Dämpfungsmode". Dieser bekämpft vor allem die Windeinflüsse und sogt für ein ruhigeres Flugverhalten. Phase 2 kann in fast allen Flugphasen eingesetzt werden. Wie gesagt, es geht um die Ausseneinflüse, die kompensiert werden sollen. Wer den Flieger versteuert kann auf Besserung hoffen, muss aber i. d. R. selbst reagieren.
Starten wie auf Schienen, dass könnte man dann mit Phase 3 versuchen. Hier soll ja gerade eine bestimmte Fluglage "gehalten" werden. Da ringe ich aber auch noch nach Erfahrung!

Natürlich kann man für ein Modell bestimmte Klappenstellung in der Startphase einrichten. Beim Segler meist nicht so kritisch, aber z. B. Deltamodelle lassen sich in der Startphase oft durch leichtes Anstellen (ca. 2-3 mm) der Höhenruder besser in die Luft bekommen. Hat man diese Flugphase übverwunden und der Flieger nimmt Tempo auf, würde er ja immer nach oben ziehen. Schalter umlegen und schon hat man "Normalflug".

Bitte die Begriffe Flugphase des Senders und Phase 1 bis 4 im WINGSTABI auseinander halten. Das sind i. d. R. zwei verschiedene Paar Schuhe! Wie hieß es schon bei der seligen mc3000/4000-Serie: man kann an veschiedenne Stellen drehen und auf den ersten Blick tut sich das Gleiche - aber nur auf den ersten Blick! Überraschungen nicht ausgeschlossen!

MfG
profimc

Hi,

genau deshalb sprechen wir von Flugphasen, wenn wir die im Sender meinen, und von Kreiselphasen, wenn die Wingstabi-Phasen gemeint sind. Es gibt dann noch die Klappenphasen im Wingstabi, die ebenfalls nicht mit anderen Phasen verwechselt werden dürfen!

Grß,
Manfred

... na super - kaum glaubt man etwas zumindest ansatzweise zu durchblicken kommt sowas ... :wink:

Na gut - nur um das Ganze auch richtig zu interpretieren:

Flugphasen (senderseitig):
zB. gewisse Einstellungen für den Start (HR 2-3mm rauf etc.) - bzw. Flugphasen bei DLGs (Thermik, Speed, neutral, Landung) - via Schalter programmierbar (-> da kommen dann auch meine nächsten Fragen zur Umsetzung).

Kreiselphasen (des Wingstabis):
Phase 1 = Wingstabi aus
Phase 2 = Dämpfung (
Phase 3 = Heading hold (extreme Dämpfung)
Phase 4 = Torquen
Diese sind unabhängig von den senderseitigen Flugphasen via 3-Stufenschalter (+Phase 4 mit Kombischalter) schaltbar.

Klappenphasen (im Wingstabi):
... sind damit jetzt Wölb- u. Bremsklappenstellungen in den einzelnen Kreiselphasen (des Wingstabis) oder Flugphasen (des Senders) gemeint ?
:confused:

Hi,

Klappenphasen sind KEINE FLUGPHASEN vom Sender, sondern reine Wingstabi-Klappenphasen.
Lies bitte die komplette erweiterte Wingstabi-Anleitung bis zum Ende !

Gruß,
Manfred

Hallo Manfred
...schon ausgedruckt zum abendlichen Studium !

PS: ich hoffe es ist auch die aktuelle/richtige Version - da gibt es nämlich 8 gleiche (?) Dateien im Downloadbereich - vllt. kann das ja ein Admin mal berichtigen :slight_smile:

Hi,

aktualisiere Deinen Multiplex Launcher "Online" und nimm daraus die erweiterte Anleitung. Die ist sicher die aktuelle !

Gruß,
Manfred

So, habe heute mal Seite für Seite durchgeackert und muss sagen jetzt ist der Umgang mit dem Wingstabi schon viel leichter geworden ! Habe jetzt mal Kreiselphasen auf Schalter gelegt, Kanal für Gain +/- 10% (alle 3 Achsen) auf Schalter gelegt, Telemetriesensoradressen sortiert und das ganze auch immer schön abgespeichert.

Eines ist nur nach wie vor ein "Rätsel":
in der Anleitung ist auf Seite 4 erwähnt dass es 4 Optionen gibt, nämlich Assistent, Modellvorlage, Importieren und Manuell. Nur kann ich all diese Optionen nicht finden, da mir links oben nur angeboten wird "speichern, lesen einer Wingstabidatei" und bei der Anlage des Modelles habe ich ja nur die Möglichkeit zwischen "Jet/Nurflügler, klassischem Flächenmodell oder V-Leitwerksegler", bekomme aber nie die Option Modellvorlage ! Weiß zufällig jemd wo das "versteckt" ist ? :confused:
Danke !

In weiterer Folge gehts dann an die Umsetzung des Gelernten mit einem Mini-DLG - speziell den fixen Querruder Stellungen für Start, Thermik, Speed und Bremsen - aber ohne der "Unterstützung" des Wingstabis (in Form von Hilfetexten), nämlich nur mit der nackten Cockpit SX ... Das wird ein Spass - ich sehe schon die Fragezeichen auf mich zukommen :slight_smile:

Ja, kein Geheimnis: Wingstabi auf Werkseinstellungen setzen, ist Voraussetzung für diese Optionen.

Gruß,
Manfred

... wer denkt denn an sowas ... !
(Ich zerreisse ja auch nicht das Buch um zum Inhaltsverzeichnis zurückzukommen :wink:
Aber trotzdem danke - und vorallem ja jetzt kein Problem mehr da ich ja die bisherige Arbeit schon gespeichert habe .

Schwieriger wird da schon die Umsetzung der flugphasenabhängigen Querruderstellungen via Schalter am Sender OHNE Wingstabi ! Wie ich das umsetze weiß ich zugegebenermaßen noch nicht :sweat:

zB. möchte ich hier 3 oder 4 fixe Stellungen beider Querruder (hängen an Kanal 1+5) :
Phase 1 Start = QR 0,5mm up
Phase 2 Cruise = QR 1,5mm down
Phase 3 Thermik = QR 3mm down
und dann am besten zum Bremsen QR max. down entweder auf Walze oder auch Schalter.

Tja,

da wird sich ein kompetenterer Kollege äußern müssen, der Sender ist nicht mein Wissensschwerpunkt.

Gruß und viel Glück,
Manfred

Das bleibt wohl meine (letzte) Hoffnung, denn die Fragezeichen diesbezüglich werden leider nicht weniger ...

Hallo!

Meine Kompetenz in Bezug auf die COCKPIT SX ist auch etwas eingeschränkt.

In anderen MULTIPLEX-Sendern (z, B. mc4000, ROYAL SX, ProfiTX) wird das Problem mit den Mischern undden Festwerden bei den Geberoptionen gelöst.

Den Querrudern sind der Mischer Quer+ zugeordnet, der die Anteile Quer, Spoiler, Flaps und andere hat. Entscheidend für deine Wünsche wäre die Einstellung des Flap-Anteils für die Phasen Start, Cruise und Thermik: für jede Flugphase wird der Anteil nach Wunsch im Geberbereich auf die gewünschten Festwerte eingestellt und über den Flugphasenschalter angewählt.

Für die Bremse (max. Quer nach oben) ist der Spoileranteil zuständig: dieser kann entweder, z. B. über die Walze angewählt werden, oder mit einem Schalter auf vorgewählte Werte (Stichwort "Festwert"- Geberoptionen) gesetzt werden.

Für die entstehenden Lastigkeitsänderung müssen i. A. Kompensationen bei der Höhe vorgenommen werden. Hier ist es der Mischer Höhe+: für die Verwölbung den Anteil Flap eingeben, für die Bremse Spoiler.

Ich hoffe, dass ist bei der COCKPIT SX ähnlich gelöst!

MfG
profimc

Hi mbenda,

wenn Du den DLG ohne Wingstabi und nur mit Querruder hast dann sollte Dir das Beispiel "4-Klappen-Segler" im Handbuch der Cockpit SX schon reicht weit helfen.
Für Segler kann die Cockpit SX aktuell 3 Flugphasen, auf dem Wunschzettel stehen mehr.

Ordne den Querruderservos im Servomenü Quer L+ und Quer R+ zu.
In dem Mischer "QuerMix" kannst Du für jede Flugphase Flap-Werte hinterlegen, damit kannst Du Deine Start, Speed, Thermik Einstellungen vornehmen.

Für die maximale Bremse (Querruder voll runter oder hoch) müsstest Du dann wohl im "QuerMix" die Spoilerfunktion aktivieren und vermutlich auf eine Walze legen.

Damit reagieren die Querruder dann auf den Geber Quer, die Verwölbung wird auf den Querrudern via dem
Flugphasenschalter aktiv (durch den Flap-Anteil) und die Störklappen wird auf den Quer via dem Spoileranteil dargstellt (vermutlich eine Walze).

Das ist blind geschrieben, da ich keine CockpitSX habe. Quasi nur aus dem Handbuch.

Aber das Prinzip ist in der Royal SX und der PTX genauso. profimc hat es oben ja schon beschrieben mit den Begriffswelt der PTX/Royal.

Gruß Andreas

Hallo, Andreas! Hallo, mbenda!

Danke für die Hinweise, Andreas. Die COCKPIT SX betritt in einigen Bereichen hinsichtlich der Anwendung und der Begrifflichkeiten Neuland. Aber ich sehe, dass der Kern der MULTIPLEX-Philosophie weiter Bestand hat.

Für den Fernsteuerbetrieb macht für mich die Anschaffung einer COCKPIT SX keinen Sinn - leider sind die Dinger mir aber auch gebraucht noch zu teuer, um sie nur zu Studienzwecken herumliegen zu haben. Aber auch bei uns im Verein nimmt die Anzahl zu.

MfG
profimc

Hallo Andreas, hallo profimc,

das nächste Wochenende steht ja bald vor der Tür - werde die Materie dann mal testen und danach berichten !

Gruss
Martin