Sept. 2022
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Sept. 2022
Sept. 2022

Nach einigen kritischen Handstarts mit dem Heron bzw. Lentus auf unserem Gelände suche ich eine einfache Lösung, wie ich die Höhenruderkompensation während der Startphase ausblenden kann, damit alles ein wenig ruhiger abläuft auch wenn kein Starthelfer auf dem Platz ist.
Bin gespannt ....
Bereits im Voraus herzlichen Dank
Gruss
Markus

Ich denke da liegt ein anderes Problem vor.

Ich nehme an, dass Du mit der Höhenruderkompensation "Tiefenruder bei Gas" meinst.
Beide Modelle sollten völlig unkritisch sein und grundsätzlich auch ganz ohne Kompensation erstmal gut fliegen. Wenn es in der Startphase kritisch wird, nehme ich an, dass Dir die Flieger nach dem Handstart erst einmal absacken, richtig? Das sollte allerdings keine problematischen Ausmaße annehmen.
Ich habe noch nie davon gehört, dass es nötig wäre die Kompensation beim Handstart auszuhebeln. Schon gar nicht bei so unkritischen Modellen wie dem Heron oder dem Lentus.
Hast Du eventl. einfach etwas zu viel Tiefenruder beigemischt?

Hallo Isidor
Danke für deine Praezisierung. Du hast es auf den Punkt gebracht. Genau da liegt das Problem. Früher waren Handstarts nie ein Problem, aber jetzt langsam schon. Bin einfach etwas älter und langsamer geworden und das durchsacken nach dem Start oefters Tatsache, auch wenn die Modelle sauber getrimmt sind.
Und deshalb suche ich einen Loesungsansatz.
Werde es mal mit ca. 30% Totgang und Ca 70% Gas versuchen bin aber für andere Ansaetze offen.
Gruss Markus

Hallo,
die einfachste Lösung wäre natürlich die Tieftrimmung bei Gas wieder zu entfernen und das Ganze beim Fliegen auszusteuern.
Dann vielleicht noch die Wölb/Landeklappen zum Start ein paar Grad nach unten um noch etwas mehr Auftrieb zu generieren. Vielleicht kann man aber auch eine Flugphase für den Start kreieren mit der man beide Lösungen umsetzen kann?

Tom

Hoi Tom
Der Gedanke gefällt mir. Damit ich keine zusätzliche Flugphase habe werde ich mal die Anpassung bei „ Thermik „ machen. Bin gespannt auf das Resultat.
Gruss Markus

Während des Starts auf "Thermikstellung" gehen (wenn Du denn eine definiert hast) ist sicher sehr hilfreich. Ich habe das auch schon bei größeren Modellen mit einem schwer zu packenden Rumpf gemacht. Oder auch wenn es sich um einen eher schnell fliegenden Segler handelt.

Das ist verständllich. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass hier wirklich die Ursache liegt. Ein Modell wie den Heron muss man praktisch nicht werfen. Der ist leicht und hat einen guten Antrieb. Der sollte aus dem Handgelenk direkt losfliegen. Zumal kurz nach dem loslassen die Geschwindigkeit und damit die Tiefenruderwirkung gering ist.
Aber egal. Der Zweck heiligt die Mittel. Viel Erfolg bei den nächsten Starts!

Hallo Isidor
Nimm deinen Gedanke bezüglich Ursache auf und werde mich die nächsten Male beim Handstart beobachten lassen. Bin gespannt ob sich da etwas negatives eingeschlichen hat was vermehrt zum durchsacken geführt hat und konsequent beim Start Dual Rate auf Höhe verwenden.
UND
Habe jetzt trotzdem aus Neugier auf verschiedene Weise versucht die Tiefentrimmung bei Gas in der Flugphase Thermik auf Null zusetzen wobei die anderen Flugphasen nicht beeinträchtigt werden. Bei der MPX 3030 mit Speicherumschaltung war das einfach. Bei der TX sehe ich bisher nur einen Lösungsansatz, Gegenkompensation des Signals via Gebermischer mit Anpassung des Servomischers mit einem Schalter ( SW ). Geht das auch einfacher?
Bin gespannt¨
Gruss Markus

Ich habe keine Ahnung von einer Profi TX. Aber da gibt es hier genug Jungs die Dir helfen werden.
In der Thermikstellung der Klappen wird eigentlich sowieso keine Gaskompensation gebraucht. Ich denke das ist so soder so eine gute Idee :slight_smile: