Apr. 2021
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Mrz. 2022
Mrz. 2022

Hallo profimc,
Zum Umstieg auf Li-Ion Zellen muss ich für die älteren Sender zwei in Reihe löten. Dann müsste ich vermutlich ein Balancer Stecker anlöten und wie Du schon geschrieben hast extern laden. Es werden aber auch Zellen angeboten, die eine Schutzschaltung beinhalten. Kann man die in Reihe verlöten?
Danke
Dirk

Hi, Dirk!

Ja, in manchen älteren Sendern passen die parallel verlöteten LiIon-Zellennicht so gut, da wäre inline besser. Man kann sich sicher auch inline verlötete Zellen mit Balanceranschluss vorstellen. Allein ausprobiert habe ich es nicht. Da passen U. U. 2S-Lipos besser, weil es sie in unterschiedlicher Bauform gibt. Nur Lipos möchte ich persönlich nicht dauerhaft im Sender und im Haus lagern. Lipos sollen sicherer geworden sein - aber Vorsicht geht vor.

MfG
profimc

Hi, Dirk!

Klar weiß man! Der Mischer taucht in den Professonal und Royal-Anlagen auf (mit festem HF-Teil, aber auch noch mit Modul) und kann zwei Funktionen miteinander mischen.

Du siehst die beiden roten einpoligen Stecker. Diese werden auf die gewünschten Kanäle der Kanalbank (K1 bis K7) gesteckt. Die beiden Geberstecker (3-polig) dafür in die nun freien Buchsen des Mischers. Einzustellen ist ja nicht viel: die zwei roten Drehpotis. Abschaltbar ist der Mischer aber nicht!

Übrigens: Diese Mischer passten auch noch auf die ROYAL-Modul und die Profi-Modul (s.o.). Da dort aber oben am Sender Platz frei wurde (statt des festen HF-Teils), wurden dann neue Mischer entwickelt (von außen zugänglich und schaltbar) und man konnt dort sogar zwei Mischer einbauen (und den alten auch noch). Die neuen Mischer gab es in zwei Ausführungen: vollweg und linear. Der alte war immer nur linear (Servowege addierten sich bis zum max. Ausschlag, d. h. mit einem Geber war nur max 50% Aussschlag möglich). Heute verwendet man praktisch nur noch Vollweg-Mischer mit nachgeschaltetem Limiter (man will ja nicht über den max. Servoweg hinauskommen!).

So weit, so gut ... alles archaische Technik und mässig anwenderfreunlich.

MfG
profimc

Hallo profimc,
das ist archaisch, aber das bekommt auch ein Maschinenbauer hin. Ich finde das cool!
Vielen Dank
Dirk

einen Monat später

Hallo profimc,
Habe nun 2 Proffesional FM7, eine mit HFMG2 und eine mit HFMx. Die mit HFMG2 ist oben schon abgebildet, die andere hat ein HFMx in einer 3d gedruckten Gehäuseerweiterung mit einer DIN Buchse wo früher eine Akkuhälfte war. Diese habe ich wie zuvor das HFMG2 über einen 5Pol Stecker angeschlossen. Das oben angesprochene grüne Kabel zum HF Teil habe ich auch angeschlossen, der Spannungsmesser zeigt nun auch einen Ausschlag. Interessanterweise zeigen beide Sender, einer mit NiMh, einer mit Li-Ion einen Ausschlag in der Mitte des grünen Feldes wenn 35MHz in Betrieb ist und einen Vollausschlag, wenn das m link in Betrieb ist. Ist die Anzeige so genau, das ein höherer Spannungsabfall durch das leistungsstärkere 35MHz HF Teil im Vergleich zu dem m link mit 50 mAh dargestellt wird?
Grüsse Dirk

Hallo!

Dass die Anzeige unterschiedlich reagiert, kann durchaus am unterschiedlichen Strombedarf liegen. Traditionelle MHz-Module in Verbund mit der Senderelektronik ziehen durchaus einen Strom von satten 200 mA. Mit dem M-LINK-Modul wird es weniger sein - die Hälfte ist durchaus realistisch. Man merkt es im Betrieb: die Akkus halten bei GHz-Modulen glatt doppelt so lange wie bei MHz-Anlagen. Noch ein Vorteil der modernen Technik.

Ich wollte mich dieses Jahr auch noch der Konvertierung des einen oder anderen Senders widmen - auch die Elektronik soll da gegen etwas moderneres und leistungsfähigeres ausgetauscht werden. Mal sehen was ich in den Sommerferien so schaffe - fliegen müssen wir ja auch noch.

MfG
profimc

4 Monate später

Hallo, habe meine zweite Professional FM7 nun komplett auf m-link umgerüstet. Hatte festgestellt, das einer der 4 Kontakte der DIN Buchse gebrochen war. Bei leichtem Druck auf die Buchse hat Kanal 3 Kanal 2 mitgesteuert, beim Loslassen war alles wieder normal. Da die Buchse stark korrodiert war und zum laden nicht gebraucht wird (LiIon) habe ich sie komplett ausgebaut. Habe einen gedruckten Antennenfuss und 2 Abdeckungen eingebaut. Funktioniert nun einwandfrei, auch wenn man an der Platine herumdrückt. Habe auch sonst keine physischen Fehler wie Brüche oder Kaltlötstellen gefunden.
Rein interessehalber, die ausgebaute HF Platine zeigt im Bereich der kleinen Spule Verbrennungen von größerer Hitze. Der angrenzende Kondensator ist auch angekohlt. Das HF Teil funktioniert. Kann eine so große Hitze bei diesen Anlagen durch Betrieb ohne Antenne oder eingeschobener Antenne entstehen? Meine zweite Professional FM7 hat das auch, aber weniger ausgeprägt.
Grüße Dirk

3 Monate später


Hallo, folge seit kurzem den obeigen Beiträgen über den Sender, der auch mir vorliegt.
Ich habe, wie auf dem Foto zu sehen, einen Schalter neben der Antenne eingebaut, von dem ich nicht weiß, was er bewirkt und wie er korrekt mit seinen Buchsen und Steckern verbunden werden muss.
Wenn mir jemand helfen kann, wäre ich froh.
Ich habe zwar eine Bedienungsanleitung von dem Sender, dieser erwähnt zwar als Zubehör einen KombiSwitch Schalter, aber wie der aussieht und wie er eingebaut werden muss leider nicht.
Danke
Franz

Hallo!

In der Tat handelt es sich bei dem im Foto ersichtlichen Schalter um einen sogenannten Kombiswitch. Dieser Schalter diente seinerzeit dazu, Seiten- und Querruderwirkung miteinerander zu "kombinieren". Er wird einfach zwischen die Verbindung des Quer- und Seitenruderknüpples - also dem Stecker kommend vom jeweiligen Kreuzknüppels - und dem Mainboard eingeschleift. Je wie man es steckt, nimmt das Querruder (Master) das Seitenruder (Slave) (ich glaube, die meisten Piloten machen es so) mit oder umgekehrt. Dabei wird der Slave vom Master aber immer zu 100 % mitgenommen, da es damals noch keine "Mischerbausteine" für die Kombiswitchfunktion gab.

MULIPLEX rühmte sich immer selbst, die ersten gewesen zu sein, die diese Art von Schalter serienmäßig oder als Option für ihre Sender (Profesional, ProfiModul und Royalmodul) angeboten zu haben.

Zur Verschaltung:

Du musst ein wenig herumspielen! Die beiden Stecker müssen statt der Quer- und Seitenruderkabel in das Mainboard gesteckt und die beiden Geberkabel dann mit den beiden Buchsen verbunden werden. Du kannst da elektrisch/elektronisch nichts kaputtmachen. Wenn du Steckerbindungen vertauschst, erhältst du jedoch nicht das gewünschte Ergebnis. Dann auf ein Neues!

Das Ganze bringt mich auf die Idee, über eine Mischung der beiden Anteile nachzudenken, also einen Mischerbaustein zu erstellen, der es auch möglich macht etwa nur eine 50%ige Mitnahme zu ermöglichen. Mal sehen ....

MfG
profimc

wau, das wäre elegant. Wie verpasse ich den thread nicht? Geht es einfach dann mit dem hier weiter?
MfGFfrance

Hallo!

Nachdenken heißt leider nicht anfangen. So etwas braucht bei mir immer Zeit - bin ja noch kein Pensionär! Es fragt sich auch, ob es da schon mit einem Poti allein einen Erfolg gibt. Aber vielleicht meldet sich hier jemand, der da schon Fortschritte erzielt hat.

Habe letztes Jahr einen ROYALmodul-Sender umgebaut, mit nem Arduino als Senderelektronik. Da erübrigen sich dann solche Ideen, da die Elektronik - oder besser die Software / das Programm - durchaus weit moderner ist als die originale ROYAL-Elektronik.

MfG
profimc

Hallo

beim Aktivieren des Kombi Switch Schalters im Sender lief alles glatt. Funktioniert haargenau wie von dir beschrieben. Danke! Das geht schon mal.

So, als nächstes in aller Ruhe den 50/50 Mischer probiert. Klappte auch auf Anhieb - aber, ein kleines Problem scheint der Mischer zu haben. Nämlich, die Servoumkehr funktioniert bei mir in 3 Richtungen, aber nie in die 4. Richtung.
Also habe ich mir auf dem Arbeitstisch die beiden gemischten Servos so hingerichtet, dass ich für mich "im Trockenen" eine V-Leitwerksansteuerung beobachten konnte.

Erst mal nochmal Grundkontrolle wie oben:
Servoumkehr am 1ten der beiden Servos - Stecker auf der Mischerplatine umdrehen - geht
Alles wieder auf Ursprung zurückgesteckt am Mischer - alles läuft normal.
Servoumkehr am 2ten Servo - entsprechen anderen Stecker auf der Mischplatine umgesteckt - geht
Alles wieder auf Ursprung zurückgesteckt - alles läuft normal.
Soweit hatte dies ja oben beschrieben schon mal ausprobiert.

So, und jetzt kommts. Kopf eingeschaltet, V-Leitwerk auf Höhenruderausschlag - aha, eins der Servos braucht Umkehr.
Funktioniert s. o.

Weiter, V-Letwerk auf Seitenruderausschlag - nein, eins der Servos läuft verkehrt - aha, nochmal Umkehr dieses "falschen" Servos - geht- aber
jetzt funktioniert der Höhenruderausschlag nicht mehr bei beiden Servos in die richtige Richtung!!!

Nur wenn ich eines der Servos (sozusagen im Flieger/auf dem Tisch) physisch gedreht habe, war eine komplett richtige Anlenkung des V-:Leitwerks zu erreichen.
Servo wieder umgedreht dann ist es auf elektronischem Wege nicht mehr zu schaffen dass Seite und Höhe richtig herum funktionieren an beiden Servos.

Ist das so bei diesem Mixer? Sprich es geht ja, aber beim Anschließen der Gestänge darf kein Fehler passieren, sonst heißt es, nochmal Umbauen.
Gruß
Franz

Wenn du Zeit gefunden hast, das zu lesen und mir zu sagen, dann hoffe ich schon auf die nächste Lösung eines Problems, das ich mit dem Sender habe.

Hallo, Franz,
musst Du vielleicht die Mischereingänge auf der Buchsenbank tauschen?
Grüße
Dirk

Hallo Dirk,
so jetzt habe ich es mal ausprobiert und es klappt. Man kommt zuerst nicht drauf, weil es mehr Umtausch und Umkehr Möglichkeiten gibt als man anfangs glaubt. Sogar die 2 Anschlussstecker des Mischers auf der Sender-Geberbank, bei mir Kanal 1 und 4 sind unter bestimmten Bedingungen wert getauscht zu werden. Da diese ja nur jeweils aus 1 einzigen Mittelkontakt bestehen, so kommt einem einfach nicht die Idee, probehalber mal Kanal 1 und 4 zu vertauschen und zu gucken, was passiert. Es ist ein klein wenig tricky.
Danke nochmal

29 Tage später

Hallo,
zum Thema Spannungsmesser bei Betrieb mit M Link Modul, post Juni 21, in der Professional FM7 noch eine kurze Anmerkung.
Der Vollauschlag hat mich stutzig gemacht, so habe ich angefangen zu messen und festgestellt, das bei Normalbetrieb mit 35 MHz nur ca 0,2 V über dem Meßinstrument abfallen. von ca 8 V Senderspannung ausgehend muß man also ca 27 kOhm vorschalten, wenn man das grüne Kabel auf Masse legt. Am Einstellpoti des Meßinstruments kann man etwas nachregeln.
Habe einfach das eine Beinchen des Widerstandes unter die Platinenhaterung geklemmt.
Jetzt habe ich einen "normalen" Ausschlag (welche ein Wunder!)
Grüße
Dirk